Obwohl seine Arbeiten in meinen ersten Kindheitserinnerung vorkommen, und obwohl ich ebenfalls den Beruf des Grafikers gewählt habe und es einige Parallelen in unseren Arbeiten gibt, so habe ich mich dennoch bisher nicht um seinen Nachlass, d.h. um sein kreatives Erbe, gekümmert.
Seit Jahrzehnten schlummert dieser Nachlass in einem grossem Planschrank und in Aktenordnern im Haus meiner Eltern. Auftragsabrechnungen früher Arbeiten aus Zeiten des Nationalsozialismus, Skizzen von Kameraden aus seiner Wehrmachtszeit während des Italienfeldzuges, handgemalte Vorlagen für Poster, Tagebücher, alte Visitenkarten und vieles mehr.
Leider ist ‘Opa Walther’ leider viel zu früh verstorben, sodass ich keine eigenen Erinnerungen an ihn selber haben. Was für mich bleibt sind frühe Kindheitserinnerungen in der Wohnung meine Grossmutter umgeben von Spuren seiner Arbeit und Lebens und den zahlreichen Erinnerungen meiner Mutter an ihren Vater. Diese Webseite ist ein Versuch ihn und sein Werk besser kennenzulernen, in seinen historischen Kontext zu setzten und ihn für mich zu entdecken.
Florian Zumfelde
April 2025